fiene & abschied von “this week in google”

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Ich plaudere mal etwas aus meinem Medienkonsum-Nähkästchen. Seit Jahren höre ich Woche für Woche den Podcast “This Week in Google” aus dem TWIT-Netzwerk. Heute ist ein trauriger Tag: Nach sechs Jahren hört Gina Trapani als Gastgeberin auf und überlässt TWIT-Gründer Leo Laporte und Jeff Jarvis das Feld. Was für ein Verlust. Vergangene Woche kam die überraschende Ankündigung, heute habe ich die erste Ausgabe ohne Gina gehört. Auch wenn es als Ersatz tolle Gäste gibt, sind die Gespräche nie so harmonisch, wie bei der Dreierkombo Leo, Jeff und Gina. Nur in dieser Kombination, haben die Drei ihre eigenen Stärken voll ausspielen können.

Gina Trapani gibt auch die Moderation ihres Android-Podcasts ab und will sich vollständig auf ihr Startup ThinkUp konzentrieren, welches sie zusammen mit Anil Dash von Brooklyn aus betreibt. ThinkUp ist ein spannendes Analysewerkzeug, der eignen Social-Media-Kanäle analysiert. Spannend ist es nicht nur wegen der Features, sondern weil der Dienst noch auf der Suche nach seiner selbst ist. Die erste Version sah komplett anders aus – eher wie ein Backupdienst der eigenen Social-Media-Inhalte. Im letzten Jahr mussten auch einige Mitarbeiter entlassen werden. Gina hat ihren Optimismus aber behalten und lenkt ihn voll und ganz auf ihr Startup.

Bei “This Week in Google” werde ich ihren Optimismus und ihre klugen Analysen vermissen. Für mich war der Podcast die letzten Jahre eine wichtige Informationsquelle. Mittwochabend (deutscher Zeit) ist er entstanden und meistens habe ich ihn bis zum Donnerstagabend durchgehört. “Was mit Cloud” wäre der bessere Titel für den Podcast gewesen – die diskutierten Themen haben die wichtigsten News der Woche wiedergegeben und meinen Blickwinkel auf viele News noch einmal leicht verändert. Ich konnte News besser einschätzen und bei meiner täglichen Tech-Berichterstattung haben mir die Diskussionen in diesem Podcast weitergeholfen. Das wird mir jetzt fehlen. Zwar geht der Podcast weiter und Gina wird ab und an auch als Gast kommen – aber das ist nicht mehr das Selbe.

Danke für die vielen Stunden Talk in den letzten Jahren!

(Das Foto ist 2013 entstanden, als ich Leo Laporte in seinem Studio in der Nähe von San Francisco besucht habe.)

fiene & grindhouse homemade burgers düsseldorf

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Golzheimer und Pempelforter können sich über eine neue Burgerschmiede freuen: Seit ein paar Wochen gibt es Grindhouse Homemade Burgers an der Bank-/Roßstraße.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Das Grindhouse ist kein Laden, in dem man mal eben fein Burger essen geht. Es hat nicht den Hipster-Faktor von What’s Beef, es hat nicht die Detailverliebtheit von Bob & Mary, es hat nicht die Haltung der Beef Brothers (“Hähnchenburger? Sind wir hier bei den Chicken-Sisters?”). Das Grindhouse hat seine eigene Note.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen: Das Grindhouse ist sehr zu empfehlen. Am Ende ist es aber ein besserer Imbiss, bei dem die Kunden bedient werden. Ein Laden für den schnöden Feierabend. Ein Laden, in dem man auch mal öfter vorbeischauen kann.  Schon alleine die Auswahl an elf Burgern und vier Salaten legen häufigere Besuche nahe.

Mein persönliches Highlight waren die Shakes! Der Oreo-Shake war der beste Shake, den ich in Deutschland in den letzten Jahren getrunken habe. Es gibt auch Strawberry und Vanille. In Sachen Shakes haben die anderen Burgerläden wirklich Nachholbedarf. Nicht aber Grindhouse. Auch ansonsten ist die Getränkekarte umfangreicher. Als Bier wird neben Craftbeer und Heineken als Altbier Uerige serviert. Gut. Als Pils gibt es Warsteiner. Naja.  Dazu viele Weine und Long Drinks. Auch die Nachtischauswahl hebt sich ab.

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Ich hatte mir für den Smokey BBQ Burger mit Sweet-Potato-Fries und Sweet-Chili-Sauce entschieden. Der Burger war ordentlich hoch, hatte eine gute Temperatur und einen sehr guten Geschmack. Das Fleisch auf den Punkt. Das Versprechen (180g Patties. Luftgetrocknetes Dry Aged Beef lokaler Höfe. Täglich GEGRINDED. Jeden Morgen frische BUNS vom Bäcker) wurde gehalten. Vom Geschmack sortiere ich den Burger im oberen Drittel der Düsseldorfer Burgerschmieden ein. Abstriche: Leider zogen die Zwiebeln nicht nur bei mir nervige Fäden und die Tomaten schmeckten heute ebenfalls nicht nur bei mir alt. Dafür gab es einen ordentlichen, freundlichen Service und keine zu langen Wartezeiten. Ich bin ebenfalls sehr satt geworden.

Shake, Burger, Pommes, Bier für rund 17 Euro. Der Preis ist in Ordnung, dürfte aber nicht höher sein. Dafür ist die Einrichtung des Grindhouses nicht fancy genug. Für den Burger nach Feierabend ist das Laden völlig in Ordnung eingerichtet. Aber leider sind wir nunmal in Düsseldorf mit einigen anderen Länden, die teurere oder gar ähnliche Preise aufrufen, mit mehr Style verwöhnt.

Am Ende würde ich für einen Besuch im Grindhouse nicht durch die ganze Stadt fahren. Aber ich beneide die Golzheimer und Pempelforter um eine Bereicherung in ihrer Nachbarschaft.

Karte & weitere offizielle Infos: www.grindhouseburgers.de
Hinweis: Sonntags ist Ruhetag.

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fiene & das waren die goldenen blogger 2014

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Das waren sie: Die Goldenen Blogger 2014. Franzi, Thomas und ich haben wieder in das Internet gestreamt, um eure Stimmen für tolle Blogs zu sammeln. Wir haben die Nominierten hier vorgestellt.

Das sind die Gewinner. Wer sich für die Prozentzahlen interessiert, sie sind im folgenden Storify notiert.

Bester Blogger des Jahres:

Lebenswerk (Jurypreis)

  • Jessica Weiß für ihre Verdienste um das Modebloggen bei Les Mads und Journelles

Bester Newcomer des Jahres:

Bester Blogger ohne Blog:

  • Manuel Neuer

Sterbefall 2014:

Bestes Tech-Blog des Jahres:

Bestes Satire-Blog des Jahres:

Bestes Food- & Weinblog des Jahres:

Bestes Sportblog des Jahres:

Bestes Tagebuch-Blog des Jahres:

Bester Podcast des Jahres:

Bestes Lokalblog des Jahres:

Bester Twitter-Account des Jahres:

Bester Instagram-Account des Jahres:

Bester nichtgenutzter Messenger des Jahres:

  • ICQ

Herzlichen Glückwunsch!

Es gab viele Tweets, Fotos und Reaktionen – gesammelt im folgenden Storify:

Ronny hat wieder tolle Fotos gemacht – danke!

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fiene & die goldenen blogger 2014

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(Foto by MGNS)

Schön war es bei den Bloggern 2014. Die Nachberichte folgen. Das waren die Nominierten.

(An dieser Stelle gab es den Videoplayer zur Live-Übertragung, aber die verschwindet wie gewohnt immer wieder aus dem Netz)

fiene & viel radio in las vegas

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Was mich auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas in dieser Woche gefreut hat: Es gab viel Radio. Vor Ort wurde nicht nur viel Radio gemacht, thematisch konnte ich auch ein paar Neuheiten mitnehmen.  Read more →

fiene & die nominierten der goldenen blogger 2014

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Am Montag verleihen wir in einem kleinen kuscheligen Live-Stream zum neunten Mal die Goldenen Blogger des Jahres. Wir haben einen Ort, wenn ihr live vorbei schauen möchtet (Elementarteilchen in Flingern). Wir haben eine Uhrzeit, zu der wir beginnen (wahrscheinlich 20:30 Uhr, vielleicht sind wir auch etwas schneller). Wir haben eine Webseite, auf der ihr im Webstream live zuschauen könnt (/blogger2014/) und dann haben wir 14 wunderbare Kategorien, in denen ihr die Sieger bestimmen könnt. Da haben wir ja alles … . Moment, die Nominierten fehlen noch!

Es war viel Arbeit. Bis Neujahr habt ihr uns 1924 Vorschläge geschickt. Thomas hat seine Punkte vergeben. Franzi auch und ich jetzt auch. Wir haben zusammengezählt und die vier Blogs mit den jeweils meisten Punkten sind in der jeweiligen Kategorie nominiert worden.

In den letzten Jahren hatten wir schon tolle Preisträger. Sie haben den Preis unserer ernstgemeinten Spaß-Veranstaltung mit Würde und Anstand entgegen genommen, wie Thomas in seiner kleinen Rückschau in dieser Woche schon beschrieben hat (Leseempfehlung).

Seid ihr bereit für die Nominierten des Jahres 2014?

*Trommelwirbel*

Momentchen. Einige wundern sich, warum wir die #Blogger2014 verleihen, und nicht die #Blogger2015. Eigentlich findet unsere kleine Veranstaltung immer im Dezember statt. In wenigen Ausnahmen, wie in diesem Jahr, rutscht der Termin auch mal in den Januar. Wir zeichnen mit euch die Leistung des letzten Jahres aus. Da wir im letzten Jahr den Hashtag #Blogger2013 genommen hatten, da wir im Vorjahr den Hashtag #Blogger2012 genommen haben, ist in diesem Jahr der Hashtag #Blogger2014 an der Reihe.

Würdigt die Nominierten und feiert sie mit dem Hashtag #Blogger2014, damit möglichst viele daran teilhaben können.

Jetzt ist es aber an der Zeit, dass wir das Geheimnis um die Nominierten lüften. (Ist das aufregend.)

And the nominees are …

Bester Blogger des Jahres:


Bester Newcomer des Jahres:

Bester Blogger ohne Blog:

Sterbefall 2014:

Bestes Tech-Blog des Jahres:

Bestes Satire-Blog des Jahres:

Bestes Food- & Weinblog des Jahres:

Bestes Sportblog des Jahres:

Bestes Tagebuch-Blog des Jahres:

Bester Podcast des Jahres:

Bestes Lokalblog des Jahres: 

Bester Twitter-Account des Jahres: 

Bester Instagram-Account des Jahres:

Bester nichtgenutzter Messenger des Jahres:

  • Ello
  • ICQ
  • SIMSme
  • Brief

Herzlichen Glückwunsch!

Lieber Zuschauer, möchtest du mitbestimmen? Dann schalte am Montag, nach 20:15 Uhr ein und du kannst online mit abstimmen.

Liebe Nominierte, ihr dürft natürlich auch eure Follower vorwarnen und beim Voting mit Abstimmen lassen.

Wir freuen uns auf Montagabend!

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fiene & today – eine feine wetter app aus düsseldorf, inklusive regenschirmalarm

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Wer mir auf Twitter folgt, kennt bestimmt auch meinen Regenschirmalarm. Vor einiger Zeit noch regelmäßig, inzwischen nur noch sporadisch. Ich will die Leute außerhalb von Düsseldorf ja nicht nerven und es gibt zudem eine erfolgreiche Adaption für Dormagen.

Ich möchte euch heute eine neue, kleine, feine App, direkt aus dem Herzen von Düsseldorf empfehlen.

Seit ein paar Tagen bekomme ich jeden Morgen um 07 Uhr eine praktische Notification auf mein Smartphone-Display. Die App sagt mir, was ich heute anziehen sollte, um passend zum Wetter gekleidet zu sein.

Es ist keine Wetter-App, mit tausenden und schnörkeligen Wetter-Auswertungen. Sie sagt mir das, worauf es ankommt. Der Name: Today!

Morgen (Samstag) gibt es 14 Grad und Regen. Die App empfiehlt mir einen Regenschirm, einen warmen Schal, sowie Mütze und Handschuhe. Als Oberbekleidung werden Pullover und eine warme Jacke empfohlen. Als Unterbekleidung geht die Jeans durch. Für die Schuhe sollte ich Casual Boots empfehlen. Morgen sollte ich besser nicht das Rad empfehlen, sagt die App. Klar, es ist ja auch windig.

Über den Kleidungstipps findet ihr eine Zeitleiste mit Temperaturverlauf. Auch die Regenstunden sind markiert. Sonnenscheindauer und Regenwahrscheinlichkeit sind noch notiert. Mit einem Wisch kann ich zwischen heute und gestern wechseln.

Ich mag Today! Geht in den App-Store, wenn ihr ein iPhone habt und ladet euch die kostenlose App herunter. Mehr Infos gibt es auch auf der offiziellen Homepage. Vor ein paar Monaten hat mir Programmierer Tobias Block das Konzept bereits vorgestellt. Seine Vision gefällt mir sehr gut. Doch darüber kann ich jetzt noch nicht so viel verraten. Ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass die App künftig noch mehr bietet, was der Name “Today” verspricht. Der erste Wurf ist schon einmal genau der richtige Anfang.

Und während ihr künftig wisst, ob ihr mit dem Rad zur Arbeit könnt, oder besser die Bahn nehmt, schlage ich Tobias noch mal vor, doch einen richtigen Regenschirmalarm in seine App zu integrieren.  Mehr Regenschirmalarm für alle.

fiene & how i met the ces

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In dieser Woche findet in Las Vegas die Consumer Electronics Show statt — die IFA der USA. Ich war zum ersten Mal dabei und hatte die Gelegenheit, mich etwas umzuschauen. Ich habe an dieser Stelle einmal ein paar Fotos, Tweets und Facebook-Einträge als Erinnerung gesammelt.

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Die Hinreise: Es geht nichts über einen Sonnenaufgang über den Wolken. Bei der CES geht aber auch nichts über Hinweise für Journalisten. Immerhin ist das ein gigantisches Event. 5000 Journalisten werden erwartet. Rund 160.000 Besucher insgesamt. Da soll man ja auch irgendwie den Überblick behalten.

Für RP ONLINE habe ich diese Vorschau geschrieben. 

Die größten Stände auf der CES hatten übrigens die Autohersteller. Das mag zunächst etwas überraschend sein. Ist es am Ende aber nicht.

Wichtig waren natürlich auch die Keynotes. Apple ist nicht anwesend, das wird von der Konkurrenz genutzt. Samsung nutzt die IFA und die CES, um wichtige  Ankündigungen zu machen.

Erfreulicherweise ist das Thema Audio an mehreren Stellen aufgeploppt. Es gibt einen neuen Walkman. Musiker Neil Young hat auch einen eigenen Player vorgestellt. Samsung gleich ein ganzes Labor.

Ich war zu dem Zeitpunkt noch auf der Anreise und habe in der Ferne etwas aus der Heimat entdeckt. 

Mein Zimmer lag im 61. Stock. Die Sicht war skeptakulär.

Am ersten Abend habe ich die Mercedes-Benz-Keynote besucht. Der Gast in der Reihe vor mir war etwas aufgeregt.

Und darum ging es:

Viele Keynotes waren trocken und mega eingeübt. Die von Zetsche bewies Selbstironie.

Was mit der Zeit im Fahrzeug künftig machen?

Doch so einfach ist das alles noch nicht …

Hier ist der Diskussionsbeitrag von Mercedes-Benz:

Einige Fotos hatte ich hier im Blog ja schon gepostet, hier noch nachträglich ein Schnappschuss aus dem Cockpit. cockpit 

So sieht das Bedienpanel in den Türen aus. Das ist ein 4K-Display:
timeline Mit meinem Finger kann ich das Auto entlang der Timeline bewegen.

Der Fußboden des Autos besteht wirklich aus Holz. Es soll halt eine Wohnzimmeratmosphäre sein. Hier sitze ich mit Ralf Lamberti (Director Connected Car und User Interaction) im Forschungsfahrzeug. interview 

20.000 Produkte buhlen auf der CES um Aufmerksamkeit. Einige kuriose Dinge sind auch dabei:

Derweil ist mein Bericht erschienen:

In jeder Halle gab es Drohnen zu sehen.

drohne

Auch Audio, BMW und Toyota präsentierten ihre Autozukunft.

Lustig fand ich folgenden Messefund:

Tolle Idee von der geschätzten Technikseite The Verge, Kaffee auszugeben. Wobei, kann man The Verge noch als Technikmagazin bezeichnen? Naja …

Viel Aufmerksamkeit gab es auch für dieses Gerät – ein MacBook Air Konkurrent?

Und dann fand ich noch das:

Radio war auch Thema:

Ein bisschen Las Vegas Sightseeing war natürlich auch noch drin.

#panicselfie

Ein von @dfiene gepostetes Foto am

Den Springbrunnen vor dem Bellagio-Hotel kannte ich, dies war mir aber neu:

:-)

Viel ist über die Intel-Keynote gesprochen worden:

Technik und Palmen. Was will man mehr.

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Mein Fazit? Spannend sind die Neuheiten und die Keynotes. Wenn die Chefs der Technikkonzerne präsentieren, dann hat dies nicht nur Nachrichtenwert, es hilft einem auch bei der künftigen journalistischen Arbeit, um die Akteure besser einschätzen zu können. Die Ausstellung an sich ist nicht so spektakulär wie auf der IFA. Da dort auch verstärkt Verbraucher unterwegs sind, scheinen die Hersteller sich dort mehr Mühe zu geben. Die CES ist am Ende halt eine Handelsmesse. Eine sehr gute Ergänzung.

fiene & je suis charlie

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Wenn ich in einer anderen Zeitzone bin, ist das Aufwachen etwas besonderes. Was ist in der Zwischenzeit passiert, während ich schlief? Ein Moment der Anbindung, der tragisch sein kann. Besonders schlimm war es im März 2011. Die Nuklearkatastrophe von Fukushima.

Ich erinnere noch noch genau. Mit einigen Freunden besuchte ich die “South-by-Southwest Interactive” in Austin / Texas. Mit Igor teilte ich mir ein Hotelzimmer. Der erste Griff ging morgens zum Laptop. Jeden Morgen wurden die Schlagzeilen schlimmer. Nach drei Tagen “scherzten” wir schon, dass es morgen wohl noch schlimmer aussehen würde. Und es sollte jeweils noch schlimmer werden.

Heute hatte ich wieder diesen Moment. Kaltblütig wird die Redaktion der französischen Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” ermordert. Meine Kollegin Sabine postete auf Facebook einen Artikel bei DRadioWissen. Ich war fassungslos.

***

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich mit der französischen Satirezeitschrift “Charlie Hebdo” nicht auskenne. Natürlich erinnere ich mich noch um die Aufregung rund um die Mohammed-Karrikaturen, aber ansonsten ist mir die Zeitschrift fremd. Nicht fremd, sind mir die Reaktionen auf diese schreckliche Tat.

Obwohl noch nicht alle Hintergründe bekannt oder bestätigt sind, gibt es kein anderes Thema. In meinen Timelines lese ich Kollegen, die ihre ersten Kommentare absetzen, die um Mithilfe bei der Suche nach guten Reaktionen bitten oder andere Person öffentlich um ein Interview bitten. In meinem Kopf sind die gleichen Gedanken: Müssen wir das Programm von “Was mit Medien” morgen umstellen? Eigentlich war ein optimistischer Ausblick auf 2015 geplant. Wir wollen Startups vorstellen, die 2015 die Medien prägen werden. Die Agenda von Terroristen bestimmen lassen? Ist bis dahin nicht schon alles von jedem gesagt worden? Ich sehe schon die Kritik an der Berichterstattung, weil die Antworten fehlen und die Fragen sich wiederholen, weil alles so vorhersehbar ist. Aber dieser öffentliche Prozess ist dennoch wichtig, um mit der eigenen Wut und mit der eigenen Hilfslosigkeit fertig zu werden.

Nach den Anschlägen auf das World Trade Center haben die Blogs ihren ersten Boom erlebt. Weil die Menschen das Bedürfnis hatten, ihre persönliche Geschichte zu teilen. Einige sind dabei geblieben – sie haben sich professionalisiert und ganz neue Medien sind entstanden. Wenn dies auch ein Resultat der schrecklichen Tragödie in den Redaktionsräumen von “Charlie Hebdo” ist, dann ist dies zumindest ein Lichtblick.

***

Hier sind einige Reaktionen, die ich ganz gut fand.

 

(Wird ergänzt)

fiene & das selbstfahrende auto

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Ich bin ja ganz modern, was Autos angeht. Hier sei mir ein Flachwitz erlaubt: Als Radiomensch bin ich den Selbstfahrerbetrieb gewöhnt. Aber im Ernst: Ich dürfte in das Konzept vieler Autohersteller passen, weil ich gar kein Auto habe. Ich nutze fleissig DriveNow und Car2Go und miete auch mal hier und da ein Auto, wenn ich es länger benötoge. Weg vom Statussymbol, hin zum Alltagsgegenstand – so ist das heute. In Zukunft soll der Weg aber weg vom Transportgerät, hin zum Lebensraum. Ein Third Place, wie Starbucks ihn uns anbieten wollte.

Das Auto der Zukunft ist ein spannendes Thema. Ich möchte euch an dieser Stelle noch einmal eine Radiosendung empfehlen. Die haben wir schon 2012 bei DRadioWissen gemacht – eine einstündige Diskussion, die mir heute noch in den Erinnerungen geblieben ist. Hört euch den Online-Talk an – mein absoluter Hörtipp. Mit Daniel Dieter Große, Journalist & Auto-Blogger, Professor Ferdinand Dudenhöffer vom CAR Center Automotive Research (Universität Duisburg Essen), Ralf Lamberti von der Daimler AG. Er leitet den Bereich “Infotainment, Telematik und Innenraum-Elektrik/Elektronik” in der Daimler Forschung und Vorentwicklung, Petra Marsteller von Hitradio Antenne, Andreas Kottmann, der Geschäftsführer von Drive Now und Stefan Keuchel, Google Deutschland, über das Fahrerlose-Auto-Projekt.

Zur Archivseite der Sendung.

Gestern habe ich mir die Mercedes-Benz-Keynote auf der CES in Las Vergas angeschaut. Dort ist das Konzeptauto “F 015 Luxury in Motion” vorgestellt worden. Es fährt selbst, erinnert an KITT von Knight Rider und soll ein mobiles Wohnzimmer werden. Ich habe gerade einen Text für RP ONLINE geschrieben – wenn ihr das lest, könnte er schon online sein (später ergänze ich den Link, muss aber nun zur Messe). Update: Hier ist der Text! Das Knight-Rider-Auto KITT wird Realität.

Hier sind ein paar Schnappschüsse:

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fiene & die geschichte mit dem roten anzug

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Es folgt ein Text über meine Bekanntschaft mit einem roten Anzug, dem Chefredakteur der Rheinischen Post und Tech-Star-Reporterin Kara Swisher.

Ich sitze gerade über den Wolken und habe -räusper- genügend Abstand, um euch die Sache mit dem roten Anzug zu erzählen. Ich fliege gerade nach Las Vegas, wo ich mir im letzten Jahr aus Versehen einen roten Anzug gekauft habe. Zeit für etwas Tagebuchbloggen.

Es ist so: Schafft euch einen roten Anzug an. Damit erlebt man am Ende nur tolle Sachen.

Letztes Frühjahr habe ich ein paar Leute auf der South-by-Southwest Interactive (SXSWi) getroffen und eine Einladung zu einem Empfang im deutschen Konsulat in San Francisco erhalten. Eine Gruppe Chefredakteure sollte durch das Valley reisen. Zum Reiseplan gehörte auch dieser Termin im Konsulat. Zur gleichen Zeit wollte ich Urlaub an der Westküste machen und die netten Organisatoren haben mich kurzerhand dazu geladen. Nur: Abseits der SXSWi war ich komplett auf Urlaub eingestellt und hatte gar keine Garderobe dabei. T-Shirt und kurze Hose, vielleicht keine so gute Idee.

Ich dachte: Kein Problem, unterwegs lässt sich noch schnell ein Hemd und Jackett besorgen. Kann man ja immer gebrauchen. San Francisco rückte näher, die Reiseziele verflogen und der letzte Stopp war erreicht: Las Vegas. Tolle Tage, wir verlängerten sogar —wegen der Sonne—, um noch den sommerlichen Pool zu genießen. Am Abreisetag war noch etwas Zeit und da plagte mich das schlechte Gewissen. “Komm lass uns noch schnell in die Einkaufspassage reinspringen, dort muss es doch einen GAP oder Banana Republic geben”, sagte ich zu meinem Kumpel.

Irgendwie gab es direkt in der Nachbarschaft des Strips aber nur die teureren Läden. Nach etwas Suche, wurden wir extrem durstig —wegen der Sonne— und holten uns ein kühles Getränk beim Starbucks. Während wir da so saßen, schweifte mein Blick auf eine kleine Boutique gegenüber. “Mensch, das ist ja mal ein Anzug!” Etwas ungewöhnlich, aber was für ein sommerliches Rot. “Probier’ mal an.” Ich zögerte. Warum auch nicht. Ist ja Urlaub. Nur mal sehen, wie mir der so steht. Nur so zum Spaß.

Kennt ihr diesen seltenen Moment, wenn ihr einen Anzug anprobiert und er auf Anhieb perfekt passt? Ich kannte den Moment bisher nicht. Das war das bisher eher ein Gegurke. Aber dieser rote Anzug passte perfekt. Ich suchte nach Ausreden, den Anzug als Schnappsidee abzutun, aber es fiel mir kein guter Grund ein. Normalerweise trägt man auf Abendveranstaltungen dunkel. Aber so weit ab von der Heimat? Ich erinnerte mich noch an die Aussage der Gastgeber, dass es auch etwas sommerlicher sein darf. Und überhaupt. Ich brauchte ja noch etwas für den Grimme Online Award. “Und so ein Jacket kann man ja immer auch mal bei Podiumsdiskussionen überwerfen”, versuchte mein Kumpel mich subtil zu beeinflussen. Aber das brauchte er gar nicht, ich hatte mich schon entschieden —hoffentlich nicht wegen der Sonne. Habe ich mir halt einen roten Anzug in Las Vegas geholt, für einen Abend im Konsulat in San Francisco.

Dann kam der Abend. Gut gelaunt und beschwingt kamen wir im Konsulat an. Die Reisegruppe aus Deutschland war schon da. Gewohnt pünktlich und -was noch schlimmer war- gewohnt gekleidet. In dunkel gekleidet. Chefredakteure, Geschäftsführer in dunklen Anzügen. Nicht sommerlich dunkel, sondern winterlich dunkel. Futsch war meine gute Stimmung.

Aber dann kam Kara. Ich bin ein großer Fan von ihr. Kara Swisher ist eine wunderbar Tech-Reporterin. Sie ist ein Star. Sie ist scharfzüngig und stellt ihren Interviewpartnern ehrliche und direkte Fragen. Kara ist stehts dabei immer ein bisschen unverschämt und trifft den Nagel auf den Kopf. Selbst Steve Jobs stellte sich ihren Fragen – seltene Gespräche auf Augenhöhe, obwohl Kara im Gegensatz zu Jobs eine wirklich kleine Person ist. Ich wollte hinterher unbedingt ein Interview mit ihr führen – aus Prinzip. Aber sie kündigte bereits an, schnell weg zu müssen. Die Kinder und so. Ein “Wetten, dass..?”-Abgang. Es gab ein wunderbares Gespräch, bei dem sie nicht nur ihre Erfahrungen mit dem Aufbau der eigenen Tech-Seite recode.net verriet, sondern auch gleich die anwesenden deutschen Chefredakteure beleidigte.

Fragerunde. Im Publikum war auch ein Amerikaner mit großer Sonnenbrille. Kara erkundigte, was es mit seiner coolen Sonnenbrille auf sich habe. Er entschuldigte sich, er habe eine Augenoperation gehabt. Kurzes Mitleid von Kara und auf einmal dreht sie sich in die andere Richtung des Publikums um. In meine Richtung: “Aber wissen Sie was? Noch cooler als deine Sonnebrille ist der rote Anzug von Ihnen da hinten. Ich mag den – awesome.” Das war der Moment, in dem mein Kopf so rot wie der Anzug wurde.

Hinterher nahm sich Kara noch viel Zeit für ein Audio-Interview. Ich musste ihr nur vorher die Details zu dem roten Anzug erzählen, was ich dann auch tat. In Zeitnot war am Ende dann ich. Wir waren noch mit einem Teil der Reisegruppe zum Essen verabredet. Ein SUV stand schon vor dem Konsulat – sie würden nur noch auf mich warten. Ich stürzte in den SUV, musste mich so halb auf den Schoß von einem der Mitreisenden setzen und trat ausversehen auf den Fuß von einer Kollegin aus der Spiegel-Chefredaktion, die ich bei dieser Gelegenheit im SUV kennen lernte. Ich vermute, es war nicht der einzige Tritt, den ein Spiegel-Mitarbeiter in jenem Jahr aushalten musste. Während wir so zum Essen fuhren, fiel mir auf, dass ich gar nicht so genau wusste, wer alles mit dabei war.

Ein etwas lauter Typ stellte sich als “Michael aus Düsseldorf” vor. Hm. Es gibt nicht so viele Chefredakteure in Düsseldorf – schon gar nicht mit dem Vornamen Michael. Die Rheinische Post hatte seit drei Monaten einen neuen. “Bist du Michael von der Rheinischen Post?” – “Ja!” – “Ich bin Daniel von Antenne Düsseldorf.” Wir haben uns in Düsseldorf nie gesehen. Er war auch verduzt. Man rechnet in San Francisco ja mit vielen Dingen, aber nicht, dass auf einmal ein Reporter vom Lokalradio aus der Heimat in den SUV steigt. Ich wußte nicht, dass er dabei ist. Was er nicht wusste, dass es bereits Gespräche mit RP Online über meinen Wechsel gab. Aber das war auch nicht Thema an dem Abend, sondern die Suche nach dem besten Mexikaner der Stadt und die Verwunderung, wie früh in San Francisco unter der Woche die Gehwege hochgeklappt werden. Die Stimmung war also am Ende wieder gut.

Ein paar Wochen später – mein erster Tag rückte näher, die Geschichte von der Westküste hatte ich eigentlich schon wieder vergessen. Da kam dieser Tweet:

Ups. Am ersten Tag im Job wurde ich in der Print-Konferenz entsprechend vorgestellt (“ich kenne Daniel aus dem Valley”) und als ich von meinem Redaktionsleiter eine Hausführung bekam, trafen wir auch noch auf einen Geschäftsführer, der sich auch noch mal nach meinen roten Anzug erkundigte. Mein Redaktionsleiter war kurz irritiert, was es mit diesem roten Anzug auf sich habe. Ich bin mir sicher: Jeder sollte einen roten Anzug haben. Dann gibt es nicht nur ein Interview mit Kara Swisher, sondern auch einen angenehmen Start in den neuen Job.

Vorsichtshalber habe ich dieses Mal ein Hemd und ein Jackett mit nach Vegas genommen. Aber in dunkel.

fiene & 10 gründe, warum wir dopplr vermissen

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Kommt, wir schwelgen etwas in Nostalgie. Wenn ich einem Netzdienst nachtrauere, dann ist es Dopplr.

Ich bin ja ein großer Fan von Location-Based-Services. Zugegeben: Dopplr ist nicht der einzige Dienst, der es nicht schaffte. Wir erinnern uns an Places, Qype, das alte Foursquare.

Nie hatte ein Dienst die Kernfunktion von Dopplr übernommen: Reisepläne teilen und mit denen der Freunde vergleichen. Im Smartphone-Zeitalter wird nur im hier und jetzt gelebt.

Dopplr hingegen hat sich dem Thema “Smart Travel” verschrieben. Diesen Glauben an smarteres Reisen durch Big Data beweist heute eigentlich nur Allryder, auch wenn dann das Produkt ein ganz anderes ist.

Die Dopplr-Geschichte in aller Kürze: 2007 gegründet, folgten 2008 und 2009 die großen Jahre. 2009 der Kauf durch Nokia, seit 2010 der Dornröschenschlaf und seit dem ersten November 2013 ist die Seite ganz abgeschaltet.

In der Retrospektive hat Dopplr eine Lücke hinterlassen, die Swarm und Facebook Places nicht auffüllen können. Ich habe zehn Gründe gesammalt, warum ich Dopplr vermisse und an denen sich auch andere Dienste eine Scheibe abschneiden können.

1.) Dopplr war sympathisch

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Die Haltung und Ansprache der Nutzer war immer direkt, ohne Umwege und freundlich. Ich erinnere mich immer noch an die persönliche Begrüßung, in unterschiedlichen Sprachen (“Hej Daniel”, “Ola Daniel”, “Bonjour Daniel”).

2.) Das eigene Profil war simpel

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So sah mein eigenes Profil aus. Die Bilder sind zwar nicht mehr da, aber wir erhalten einen Eindruck. Das Design wirkt heute etwas anachronistisch, war damals aber schick und aufgeräumt. Okay, das Web 2.0 hat uns in der Zwischenzeit gelehrt, was wirklich aufgeräumt ist …

3.) Die wöchentlichen Mails haben nicht genervt

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Wenn uns heute Facebook und Twitter Mails schreiben, dann ist der Inhalt belanglos (“Dass ein Kommentar geschrieben wurde habe ich schon gesehen”) oder gar dumm (“Ja, ich kenne schon Sascha Lobo und will ihm nicht noch mal folgen”). Die Mails von Dopplr lieferten einen wirklichen Mehrwert. Auf einen Blick konnte ich sehen, was meine Freunde gerade gemacht haben oder vorhaben. Es verging kaum eine Woche, in der ich nicht mitbekam, dass ich mit einer bestimmten Person am gleichen Ort sein werde. Oft sind Treffen zu Stande gekommen, die es sonst nicht gegeben hätte.

4.) Die Reminder waren wirklich praktisch

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Es ist gar nicht so schlecht zwei Wochen vor einer Reise eine Erinnerung zu bekommen. Das steigert nicht nur die Vorfreude, sondern aktiviert auch noch das Gehirn, welche Aufgaben erledigt werden wollen.

5.) Es gab auch etwas für das Umwelt-Gewissen

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Bei jeder Reise konnten die Nutzer angeben, ob sie mit dem Auto, dem Zug oder dem Flugzeug unterwegs sind. Zum Jahresende gab es dann die Quittung: Wie umweltunfreundlich war die eigene Raserei? Wie viele Bäume müssen als Ausgleich gepflanzt werden? Dopplr bewies Haltung.

6.) Die Jahresauswertung wollte man immer mit allen teilen

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Wer fleissig seine Reisen aufgeschrieben hat, bekam eine wunderbare Jahresauswertung. Ich habe meine leider nicht mehr gefunden.

7.) Die Big Data verraten etwas über den eigenen Freundeskreis

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In der persönlichen Auswertung gab es oft eine Überraschung: Mit bestimmten Personen war man gar nicht so häufig an den gleichen Orten wie gedacht — und, was noch spannender ist, umgekehrt natürlich auch. Eigenwahrnehmung vs. Daten-Realität 0:1.

8.) Die Big Data verraten etwas über uns alle

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Dopplr hat hier und da interessante Auswertungen über die Community veröffentlicht.

9.) Dopplr ließ sich von überall füttern

Das war wirklich stark: Egal ob per Web, per iCal-Kalender, Facebook oder Twitter — neue Trips haben sich sehr einfach ergänzen lassen.

10.) Bei Dopplr hatte jeder ein eigenes Logo

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Es sind die Details, die faszinieren: Jede Stadt hat einen eigenen Farbcode bekommen. Die bunten Klötzchen im Logo sahen bei jedem Nutzer etwas anders aus. Je nach Aufenthaltsort und Dauer hat sich aus den Städtefarben ein Logo für den Nutzer ergeben.

Was bleibt von Dopplr, außer einer Reihe von Erinnerungen? Ben Nolan hat rund um das Aus von Dopplr an einem Nachmittag einen Nachfolgedienst programmiert, wie er in seinem Blog schreibt: Radar. Allerdings will es etwas heißen, wenn der Dienst seit 2013 nicht einmal auf meinem gleichnamigen gelandet ist.

Was sind eure Erinnerungen an Dopplr?